Auch dieses Jahr nahmen die SchlaWiener den weiten Weg ins Kritzendorfer Pfadfinderheim auf sich um dort vier Tage lang Jugger zu spielen und in der Sonne zu schmelzen.
Am Mittwoch kamen wir am späten Nachmittag an, zu Chili con veganes Carne und 33°C im Schatten. Alle richteten sich ein – die SchlaWiener draußen im Zelt, die Trainer*innen waren wieder mal langweilig und haben sich drinnen ein Matratzenlager aufgebaut.
Nach dem Abendessen gab es noch ein kurzes Jugger Training mit Fokus auf 1v1 Duelle.

Am Donnerstag waren wir alle um 08:00 Uhr schon (mehr oder weniger) wach am Frühstücken – früh aufstehen heißt ja bekannterweiser früh fröhlich sein.
Danach wurden erst mal Pompfen gebaut – das war auch schon dringend notwendig! Diese wurden nach dem Mittagessen (Pasta) gleich mal im Training eingeweiht.
Es hatte wieder mal 33°C im Schatten, also wurde es uns bald zu heiß und wir flüchteten in das etwas kühlere drinnen, wo wir Jugger Spiele vom Bamberger und Dresdner Turnier analysierten.

Danach wurde fleißig draußen weiter Jugger trainiert während drinnen die Köch*innen mehr oder weniger ohne etwas oder jemanden kaputt zu machen an ihren Palatschinken Werf Künsten feilten. Ich denke wir haben das ganz gut gemacht – alle Palatschinken wurden wieder mal innerhalb kürzester Zeit inhaliert. Dazu gab es Käse, Nuss Nougat Creme, Marmelade, Apfelmus, Mozarella, Tomaten, und vieles weitere in allen möglichen Kombinationen (naja vielleicht nicht alle Kombinationen – das wären immerhin mehr als 64 und so viele Palatschinken hatten wir nicht – aber viele zumindest). Der Abend fand einen schönen Ausklang mit Werwolf am Lagerfeuer.
Freitag morgen wurde wieder brav um 08:00 Uhr gefrühstückt (da ja allgemein bekannt ist dass früh aufstehen früh fröhlich sein bedeutet).
Danach gab es Training und Mittagessen und am Nachmittag machten wir uns, natürlich mit den Pompfen im Gepäck, auf den Weg zum baden im Strombad. Es war eine gute Entscheidung, denn es hatte wieder mal 33°C im Schatten. Auch das Eis hat bei der Abkühlung geholfen.

Am Abend haben wir Wokgemüse mit Reis und Erdnusssauce gegessen und uns danach wieder and das gemütliche Lagerfeuer gesetzt, Steckerlbrot gegrillt und Schokobananen in der Glut gebrutzelt bevor wir uns für die letzte Nacht in unsere Schlafsäcke verkrochen haben.
Samstag früh haben wir wieder um 08:00 Uhr brav gefrühstückt (immerhin heißt früh aufstehen früh fröhlich sein) und danach begonnen alles Chaos das wir verursacht hatten wieder zu beseitigen – das war recht schnell geschafft und wir konnten uns noch auf der Sandwichstraße stärken bevor wir uns auf die Straße Straße begeben haben um uns auf die lange Reise zurück nach Wien zu machen.

Danke an alle die mit waren – hat sehr viel Spaß gemacht!
(Beitrag von Clara Kofler)
